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Sind künstliche Fußballplätze sicher?

Seit vielen Jahren werden Allwetterplätze für eine Vielzahl von Sportarten genutzt, darunter Fußball, Rugby, Lacrosse und gälische Sportarten. Diese Spielflächen werden oft aus Gummigranulat hergestellt, um sie witterungsbeständig zu machen und die Stoßdämpfung und Bodenhaftung zu erhöhen. Aber ist Gummigranulat sicher?

Der größte Teil des Granulats besteht aus Altgummireifen, die in kleine Pellets zerlegt werden. Wir wissen, dass Reifen einige gefährliche Chemikalien enthalten und dass das Granulat möglicherweise flüchtige Stoffe freisetzen kann, die eingeatmet werden könnten; macht die Verwendung von Granulat das Spielen auf diesen Plätzen also zu einer gefährlichen Angelegenheit?  

Sehr geringe Bedenken

Die ECHA hat die Angelegenheit untersucht und festgestellt, dass die gesundheitlichen Bedenken beim Spielen auf künstlichen Oberflächen sehr gering sind, da die in Granulat gemessenen Konzentrationen der betreffenden Chemikalien (einschließlich polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffe, Metalle und Weichmacher) im Allgemeinen sehr gering sind. Die ECHA teilte jedoch mit, dass bei Plätzen in Innenräumen einige der Chemikalien, die aus dem Granulat freigesetzt werden, die Haut und Augen der Spieler reizen könnten.  

Achten Sie beim Spielen auf Ihre Sicherheit

Achten Sie beim Spielen auf Ihre Sicherheit. Obwohl der Bericht ein sehr geringes Risiko feststellt, gibt es immer Möglichkeiten, um das Risiko noch weiter zu verringern: 

  • Waschen Sie Ihre Hände nach dem Spielen und vor dem Essen.
  • Säubern Sie alle Schnitte und Schürfwunden.
  • Ziehen Sie Ihre Sportschuhe und -kleidung aus, bevor Sie nach Hause gehen. 
  • Schlucken Sie selbstverständlich kein Granulat herunter!

 

Im Nachgang zum Bericht der ECHA wird die mögliche Notwendigkeit einer weiteren Beschränkung des Gehalts einiger Chemikalien – insbesondere polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffe – in Sportplätzen weiter untersucht. 


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